Stenocacteen in Kultur

Samstag, 27. Februar 2010 Kakteen & andere Sukkulenten

Über Stenocacteen haben wir bereits an dieser Stelle berichtet. Das wunderbare Dornenbild dieser Pflanzen ist unserer Ansicht nach eines der beeindruckendsten die Nordmexico zu bieten hat. Zudem ist diese Gattung ausgesprochen anspruchslos und daher absolut kulturwürdig!

Die letzten 2 Tage umgetopft: Stenocactus zacatecasensis, (Britton & Rose) A. Berger


Alle Pflanzen aus Aussaat 13/01/06 (100 Korn) [>Herkunft: Köhres-Kakteen]


Album: Die Sämlinge am 04.03.2006



Die Pflanzen am 05.02.2010, kurz vor dem Umtopfen


Die Kultivare werden hier sorgfältig von dem alten mineralischen Substrat sowie abgestorbenen Wurzelresten befreit




Dornenbild bei 14-Jähriger Pflanze


Besonders erfreulich: Bei den ersten Pflanzen bilden sich bereits vier Jahre nach der Aussaat die ersten Blütenknospen!


Stenocactus zacatecasensis, (Britton & Rose) A. Berger, 13-jährige Pflanze in Kultur, Blüte am 11.04.2008



Sukkulentarium Muthandi
- Abt. Begleitvegetation -

Stenocacteen im Sukkulentarium

Samstag, 5. Januar 2008 Kakteen & andere Sukkulenten

Zu Unrecht sind die Stenocacteen (vormals Echinofossulocacteen) eine völlig unterrepräsentierte Gattung im Schatzkästchen hier. Sind sie doch herrliche Begleitvegetation unserer gelobten Lophophoras! Verbreitung bevorzugt auf trockenem Grasland. Auf unserer geplanten Reiseroute durch San Luis Potosi kommen laut unserer Literaturlage folgende Arten vor:
- S. coptonogonus (Lem.) A. Berger ex A.W.Hill
- S. crispatus (DC.) A.Berger ex A.W.Hill
- S. multicostatus (Hildem. ex K. Schum.) A.Berger ex A.W.Hill
- S. obvallatus (DC.) A.Berger ex A.W.Hill
- S. ochoterenanus Tiegel
- S. phyllacanthus (A. Dietr. & Otto) Lawr.

Wir kultivieren hier im Sukkulentarium:



S. coptonogonus


S. multicostatus



Hier ein schon lange überfälliger Film zur Verherrlichung dieser wunderbaren Pflanzengattung


S. zacatecasensis




Die Zuordnungen und Forschungsergebnisse zu dieser Gattung stecken bis heute in den Kinderschuhen. Dabei kann die Gattung verhältnismäßig gut abgegrenzt werden. Umso grössere Schwierigkeiten bereitet es, die einzelnen Arten dieser Gattung festzulegen. In der Literatur finden sich über 50 beschriebene Arten. Voraussichtlich werden nach DNA-Analyse weniger als 10 Arten Bestand haben. Und wenn man sich dieses Bildmaterial so ansieht, dann wird so manchem Forschern klar, daß bei einem derartigen Endsieg alles zu spät ist...