Imkerei Muthandi

Freitag, 12. September 2008 Neo-Fränkischer Schamanismus

Seit langem haben wir eine kleine Imkerei in Planung, nie kam jedoch der entscheidende Zeitpunkt. Heute fiel dem Professor ein Glas unseres Lieblingshonigs von Doc Rankenstein herunter und das hat dann erstmal nicht soviel Spass bereitet, das mit den klebrigen Scherben...doch als sich diese Masse auf dem Boden bewegte erschienen auf einmal Sphärische Klänge (harfenartig) und aus der Mitte des Aufpralls stiegen klebrige Schwaden auf, die sich zu phallischen Strukturen zu verdichten schienen. Nachdem zu den Harfenklängen dumpfes Trommeln kleine Blasenköpfe im Inneren des Kegels heraufbeschworen fand der Professor einige Verzückung an dem sich darbietenden Spektakel. Vielerlei Sprechchöre liessen letztendlich das Lied von der ewigen Imkerei erklingen, ein honiggelber Strahl erschien von oben und da wurde das imker-ZEICHEN dem Professor deutlich...
Nachdem die Erscheinung verklang und sich der Nebel verzogen hatte lag eine kleine Schriftrolle inmitten der klebrigen Masse.

Die ersten Bienenkästen installieren wir auf unseren dachbegrünten Dachflächen.

Adromischus cooperi im Sukkulentarium

Donnerstag, 26. Juni 2008

Vor einigen Jahren bekamen wir von Dr. Rankenstein eine interessante Sukkulente: Adromischus cooperi (Baker) A.Berger. Bei der Durchsicht der Kulturen am Wochenende öffneten sich hier erstmals die Blüten dieses Kleinods:



der Blütenstengel


Unterhalb der Blüten sondern die Pflanzen eine süsse klebrige Flüssigkeit ab die im Selbstversuch nicht berrauschend wirkte


Blütendetail, rechts unten eines der klebrigen Tröpfchen


noch einige Zeit nachdem sich die Blüten geöffnet haben fehlt interessanterweise deren Ausfärbung!


Wie immer auch Grüsse an die Liebhaber der afrikanischen Sukkulenten...
Prof.bio.bass(fung)V.Muthandi

Schädlingsdokumentation im Sukkulentarium (Bradysia paupera)

Samstag, 22. Dezember 2007

In einer der Anzuchtschalen unten im Labor finden wir nicht immer nur Fröhlich-Erfreuliches. Trauermückenlarven höhlen junge, kräftige Sämlingspflanzen von innen her aus! Anschliessend verlassen sie die leergefressenen Körper um weitere Sämlinge zu befallen. In dieser unter unserem Mikroskop entstandenen Dokumentation trat der Befall an 4-monatigen Ariocarpus agavoides Sämlingen auf. Tags zuvor an einem Lophophora koehresii - Jüngling.



der schwarze Punkt ist der Kopf der Larve. Das etwas grössere schwarze Gebilde rechts davon ist ein Samenkapselrest.



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die junge Warze des 4-Monate alten Sämlings wird von den Maden nicht angefressen, lediglich der saftige, untere Pflanzenkörper



Trotz täglicher Kontrollen, Gelbtafeln, Kampfgas und Neem-Präventivschlägen erscheinen diese traurigen Plagegeister. Diese Kurzdokumentation setzen wir fort sobald eine effektive Bekämpfungsmethode von einer unserer Kamerateams gefilmt wird. In diesen Tagen sind dazu verschiedene Verjauchungsexperimente in Arbeit (Trauermücken, vergoren). Daraus soll sich am Ende der Testreihen ein Gegenmittel ergeben.

Kampfeinheit III/-s.u.k.k
Prof.bio.bass(fung)V.Muthandi
Sukkulentarium Muthandi