Mexico-2011 - Rio Verde

Mittwoch, 9. November 2011 Expedition

Am 09.11.11 suchten wir vormittags erfolglos Turbinicarpus lophophoroides im El Rosario-Areal,
anschliessend stellten wir entsetzt fest das ein Turbinicarpus schmiedickeanus ssp. rioverdensis-Standort Bauarbeiten zum Opfer gefallen ist...




wir erfreuten uns noch kurz an schönen Exemplaren Mammillaria dumetorum sowie Coryphantha delicata...


...und weiter gings zu ergiebigen Turbinicarpus lophophoroides-Standorten östlich Rio Verde:




Am Spätnachmittag haben wir uns in der Media Luna bei N 21° 51.650 W 100° 01.650 dann noch etwas erfrischt,
Eine Warmwasserquelle mit herrlicher Unterwasser Flora- und Fauna.




Abends im Hotel besprachen wir die Route des folgenden Reisetages, es sollte über Turbinicarpus bonatzii-Standorte nach Cerritos gehen.

Samenmikroskopie (Mammilloydia candida)

Samstag, 15. November 2008 Kakteen & andere Sukkulenten

Vor der Grossen Novemberaussaat hier machen wir in diesen Tagen von den wichtigsten Arten Samenoberflächenbilder für unser Archiv. Denn schon beim Saatgut zeigen sich feine Unterschiede, was hier am Beispiel dreier Mammilloydia candida Standortformen verdeutlicht werden soll. Franz Buxbaum stellte auf Grund der gegenüber den übrigen Mammillaren einmaligen Morphologie der Samen für sie die eigene Gattung Mammilloydia auf.


M. candida, Sandia del Grande
aus:Samenoberflächen


M. candida, Rayones
aus:Mikroskopie


M. candida, Norias de las Flores
aus:Mammillaria






Anm. d. Red.: Die Stellung der Gattung Mammilloydia ist nach wie vor umstritten.

Durchtrieb aus der Warze bei Coryphantha macromeris

Mittwoch, 2. Juli 2008 Kakteen & andere Sukkulenten

Diese Pflanzen haben ihr Verbreitungsgebiet in Mexiko (Querétaro, Jalisco, Zacatecas, San Luis Potosí sowie Guanajuato) und wurde seit Menschengedenken ethnobotanisch (u.a. als Peyote-Ersatz) genutzt.



Coryphantha macromeris SB 841 , Eddy Co., New Mexico


bei der Durchsicht entdeckten wir diese merkwürdige Sprossform

- wir kultivieren die Pflanze an einem vollsonnigem, luftigem und warmen Stand
- diese Gattung ist etwas nässeemfindlich, deshalb nur selten gießen und den Wurzelhals trocken halten >am besten erreicht man dies, wenn die oberste Schicht z.B aus Bimskies oder Blähschiefer besteht. Wir verwenden eine stark mineralische Kakteenerde.
- während der Blütezeit etwas mehr Feuchtigkeit geben, damit ein steckenbleiben der Knospen verhindert wird
- Im Hochsommer eine kurze Trockenruhe gewähren.
- Von November bis März halten wir sie bei Winterruhe 0-12°C, in der die Pflanzen in trockener Erde stehen.
- die Pflanzen dieser Gattung sind wirklich sehr empfehlenswert für eine Kultur in einem Frühbeet oder sehr hellem Gewächshaus.

Von Selbstversuchen mit diesen Pflanzen raten wir ohne fachkundige Anleitung an dieser Stelle ausdrücklich ab.


Sukkulentarium Muthandi -Abteilung Ethobotanik-
Prof.bio.bass(fung)V.Muthandi

Zurück aus der Schweiz

Mittwoch, 21. Mai 2008

Mit einigen Postkartenmotiven melden wir uns wieder zurück aus der schönen Schweiz!



Alpenrausch!


Palmfarne am Genfer See


Mohn in Montreux

Solch herrliche Hinkelsteine wie in diesem Land haben wir noch nirgends gesehen...
> Die Auswertung der botanisch-alpinen Naturstandortbilder dauert noch an. Alle Kulturen haben unsere Abwesenheit perfekt überstanden und waren kaum wiederzuerkennen. Vielen Dank auch an unsere Leserschaft für den support!

- Euer Sukkulentarium Muthandi -

Echinopsis-Hybriden-Schaum-Forschung

Freitag, 29. Februar 2008 Gärtnerwissenschaft

Hier ein Kurzvortrag unseres Sukkulentariumsmitarbeiters Mschildkroet, der heute am Schaltjahrestag im Gewächshaus mit dem Schneiden von Echinopsis-Präparaten beschäftigt war:





Eine Schaumanalyse ist in Arbeit
Abteilung "Jugend Forscht", Sukkulentarium Muthandi


Feldnummernkompendium

Dienstag, 20. November 2007 Kakteen & andere Sukkulenten

Im Zweifelsfall lassen sich doch immer meistens hier beim gute alten Steven Brack die wichtigsten Feldnummern identifizieren.