Arte Huichol aus Jalisco

Freitag, 13. Dezember 2013 Wirikuta






Fürs Sukkulentarium aus Jalisco, gestern eingetroffen

muchas gracias y saludos Cristo Bautista Carrillo, Jalisco

Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 5: Ariocarpus kotschoubeyanus in Blüte)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Ohne Blüten sind die Pflanzen im schottrigen Lehmboden sehr gut getarnt:























Mexico-2011 - Von Cerritos nach Matehuala (Teil 1: Nuñez)

Samstag, 12. November 2011 Expedition

Am 12.11.2011 legten wir den ersten Stopp bei Nuñez ein, wir hatten vor den Vormittag an Ariocarpus bravoanus - Standorten zu verbringen. Wir parkierten etwas abseits der Mex57. Gleich kam ein ortsansässiger Farmer und sagte ziemlich barsch wir sollten hier auf keinen Fall Pflanzen, v.a. "Peyote" entnehmen, das käme hier öfters vor. Erst als wir ihm unsere Kameras zeigten und versicherten das wir nichts mitnehmen liess er uns den kleinen Feldweg passieren.



Luftlinie waren es von unserem Parkplatz aus etwa 850m aber wir wurden wieder einmal durch die Begleitvegetation in dieser herrlichen Gegend gehörig aufgehalten. Es zeigten sich gedrungene Astrophytum myriostigma, wild bedornte Echinofossulocacteen, viele Polster Mammillaria formosa, Neolloydia conoidea, Echinocereus pentalophus, E. enneacanthus, und dieses fette Exemplar
Echinocereus pectinatus:




Ferocactus hamatacanthus var. hamatacanthus


Lophophora williamsii
sowie Glandulicactus uncinatus, Coryphantha parkeri, Coryphantha pectinata,
Ferocactus pilosus, Echinocatus platyacanthus usw.

Erst nach längerer Suche zu viert gelang es J.C. einen adulten Ariocarpus bravoanus zu finden. Nach einer Weile zeigten sich geschätzt 200 Exemplare in sehr gutem Zustand. An einigen Pflanzen waren noch vertrocknete Blütenreste, auch reife Früchte zu beobachten.














zusammen mit Thelocactus hexaedrophorus:


An Stellen mit starker Erosion in den kleinen Hügeltälern zeigte sich sehr gut die Bodenstruktur.

mit einem dicken Grinsen im Kakteenliebhabergesicht traten wir den Rückzug an.


Vor dem nächsten Halt an der Huizache-Kreuzung zeigte uns noch ein Einheimischer stolz die frischen Klapperschlangen die es bei ihm heute zum Mittagessen gibt... Hier in der Gegend gäbe es sehr viele davon...



Nach diesem Erfolg ging die Fahrt weiter über die Mex57 immer weiter nördlich zur Huizache-Kreuzung.

Lophophora williamsii El Coyote, SLP [JC]

Mittwoch, 2. Februar 2011

Bei seinem Besuch letztes Jahr brachte uns Herr Kauderwelsch einige interessante Samen aus seiner Kultur mit, darunter Lophophora williamsii El Coyote, SLP.

Herr Kauderwelsch überliess uns zudem freundlicherweise dieses Bildmaterial seiner ca. 40-jährigen Mutterpflanze in Kultur:







man beachte den Blütendurchmesser!

aus: Lophophora-Album


aufplatzende Frucht mit Samen



Die Samenoberfläche 750x vergrössert


Sämling aus Aussaat 25/11/10



Wir hoffen diesen Standort bei unserer Nordmexico-Reise besuchen zu können. Dann folgt hier weiteres Bildmaterial.

Vielen Dank an J.C. für die Zusammenarbeit und Grüsse nach México D.F.

Blütenshow

Donnerstag, 25. März 2010 SPALTOIDES

Nach der 1. Wassergabe 2010 folgen die ersten schweren Blütenschübe:
hier ein kleiner Ausschnitt:











und als besondere Zugabe hat heute Mammillaria dumetorum J. A. Purpus aus Aussaat 01/2006 die ersten Blüten geöffnet:
Mammillalbum:Mammillaria



Sukkulentarium Muthandi
-Abt.: Blühtenflash/beobachtung/Wissenschaft-

Astrophytumreihen

Samstag, 6. März 2010 Kakteen & andere Sukkulenten


Seit 2 Tagen sind wir darüber, die Astrophyten aus den Aussaaten 2006/2007 umzusetzen. Sehr angenehm diese dornenlosen Kakteen. Hier ein kleiner Ausschnitt:



Astrophytum myriostigma f. nuda EK[=Eberhard Kahler, Marktl am Inn]
(>Aussaat 09/03/07)


Astrophytum myriostigma v. nudum SLP [GK]


Astrophytum myriostigma nudum (8-Rippen) [EK]
(>Aussaat 09/03/07)


Astrophytum myriostigma (7-Rippen) [EK]


Astrophytum asterias orig. [HE]




Astrophytum myriostigma fma. tricostata [EK]






Jetzt herrscht wieder Bewegungsfreiheit für die Pflanzen!


Da kam es dem Professor gut zu Paß das heute mit der Post die neue Sonderpublikation der DKG hier im Sukkulentarium ankam. Ein wirklich hervorragendes Werk mit absoluten Top-Bildern welches wir nur vorbehaltslos weiterempfehlen können. Auch ist die Homepage vom Autor Klaus-Peter Kleszewski das Nonplusultra zum Thema im Netz.

Sukkulentarium Muthandi
-Abt. Sternpflanzen-

Yucca-Aussaat im Sukkulentarium

Samstag, 9. Januar 2010 Gärtnerwissenschaft

Von unserem Kakteenfreund Herrn Kauderwelsch aus Mexico bekamen wir unter anderem ein Samenpäckchen mit der Aufschrift "Agave spec. Espacio Esculórco c.v. México City " geschickt:




Die Aussaat brachte Pflanzen die uns einige Zeit Rätsel aufgaben.
Erst bei der Durchsicht der neuen Sonderpublikation der DKG ging uns ein Licht auf: es musste sich demnach um einen Vertreter aus der Gattung Yucca bzw. Hesperoyucca (Halbsträucher und Schopfbäume) handeln.

Wir haben nun zu Studienzwecken folgende zur Sammlung passende Arten dieser hochinteressanten Begleitvegetation zusammengestellt und gegen 14:00 je 25 Korn ausgesäht:



Yucca elata


Yucca flaccida


Yucca reverchonii


Yucca rigida


Yucca rostrata


Yucca torreyi


Yucca treculeana


Einen sehr guten Überblick über die Vertreter dieser wundervollen Gattung sowie Verbreitungskarten bekommt ihr H I E R.

Die Samen haben wir in je zwei verschiedenen Substraten ausgesäht:

1. rein mineralisch (Kieselgur/Blähton/Quarzkies- Körnung 0.5mm)
2. mineralisches Aussaatsubstrat + 1/3 Anzuchterde

Verwendet haben wir 13,5cm hohe Rübenwurzlertöpfe, da die Pflanzen das Pikieren & Umtopfen wohl eher nicht so gut vertragen.
Einige Autoren schreiben man sollte die Samen eine Nacht vor der Aussaat in Wasser einweichen, aber das haben wir ausfallen lassen denn die Töpfe stehen bis zur Keimung bei uns zur Hälfte im 27°C warmen 0,1%-Chinosol-Wasser. Durch die starke Kapillarwirkung der mineralischen Komponenten ist die Substratoberfläche solange dauerhaft nass.
Nachts fällt die Temperatur dann in der Anzuchtsbox auf ca.19,5°C. Bei vielen Kakteen hat sich dieser nächtliche Temperaturabfall als ausgesprochen keimfördernd erwiesen.

Über Kulturergebnisse berichten wir wie immer hier an dieser Stelle.

-Abt. Begleitvegetation-