Lithium-Lagerstätte an der Grenze zwischen San Luis Potosí und Zacatecas

Donnerstag, 8. Oktober 2009 Wirikuta

In einem Artikel erschienen in La Jornada, berichtet man heute über die neuentdeckte Lithium-Lagerstätte an der Grenze zwischen San Luis Potosí und Zacatecas, die vielleicht größer als die Lagerstätte von Bolivia sein sollte.

Auf der Karte sieht man ungefähr das ganze Gebiet, wovon man spricht:



Oben rechts auf der Karte sieht man den Ort von Cerritos de Bernal. Meines Wissens fängt das heilige Gebiet von Wirikuta ab dieser Gegend an, ein bißchen nordöstlich von da bis Cerro el Quemado oder Sierra Catorce, wie er auch heißt:

Samensendung

Freitag, 7. März 2008 Gärtnerwissenschaft

Heute vor 50 Minuten ist ein Paketchen aus Mexico City weggefahren, nach Deutschland. In ihm sind folgende Samen beinhaltet:

Aus dem Espacio Escultórico in der Ciudad Universitaria (UNAM) im Süden von Mexico-Stadt:

Agave sp.
Leonotis nepetaefolia
Echeveria gibbiflora
Zwei unbekannte Arten

Aus meiner letzten Sonora-Arizona-Reise:

Echinocereus thompsonii, Arizona
Ferocactus cylindraceus, Tucson, Az.
Fouquieria diguetti, Hermosillo, Son.
Mammillaria grahamii Santa Ana, Son.

Aus der Besichtigung der Ixmiquilpan-Umgebungen, im Staat Hidalgo:

Thelocactus leucacanthus, Cardonal, Hidalgo

Und noch eine Art, die vielleicht das Mysterium des Rhipsalis mesembryanthemoides lösen kann:

Trichodiadema marlothii, aus der hiesigen Sammlung

Es fehlen noch Mammillaria magnimamma, aus Espacio Escultórico, die jetzt blüht, aber noch keine früchte sind zu sehen, und auch Turbinicarpus pseudomacrochele var. minimus aus Daboxthá, Hidalgo, und noch eine Art von Stenocactus auch aus Cardonal. (Die Früchte sind noch nicht reif!)

Gruß an das Publikum

Wirikuta

Freitag, 1. Juni 2007 Wirikuta

Heute habe ich Samen vom Prof. Muthandi bekommen, das ist das beste Geschenk, das man einmal bekommen kann. Es handelt sich um mehr als das, denn dieses Ort ist auch Teil des Sukkulentariums, und diese Pflanzen werden mit der liebtesten Pflege kultiviert. Am Montag fliegen nach Deutschland einige Samen aus der hiesigen Sammlung.

Ich nütze diese wunderbare Möglichkeit, um Euch einige Erfahrungen bei Wirikuta mitzuteilen. Sie werden mir mein Deutsch verzeihen.

In September 2005 war mir möglich, zusammen mit einem Freund der Kindheit nach Wirikuta zu fahren. Unseres Ziel war ein Dorf, das an der Eisenbahn liegt. Dieses Ort namens Wadley befindet sich nächst Estación Catorce, am Rande vom Wirikuta-Gebiet. Unserer Plan war eine Nacht in der Wüste zu zelten. Da wir direkt von der Stadt nach Wadley über Matehuala gefahren sind -eine Reise mit einem Dauer von ungefähr 7 Stunden-, haben wir beschlossen, die erste Nacht in Wadley zu übernachten. Der Tag war herrlich, der Himmel blau und sparlich mit manchen gro�e und wei�en Wolken bedeckt, jene die unten flach und dunkelfarbig gestalten sind.

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Von Wadley aus ist es möglich ein für die Umstände der Wüste geeignetes Fahrzeug zu erlangen, oder von dort aus sich zu Fu� in ihr zu internieren, ein Spaziergang von etwa drei Stunde bis zum Ort, wo man anfangen kann, Hikuri in einem der au�ergewöhnlichsten und atemberaubendsten Orte dieser Welt zuzusehen. Die Idee, zu Fu� zu gehen ist sehr attraktiv, doch denn jeder von uns 10 Liter Wasser und vielleicht noch 10 Kilo mehr von Gepäck mit uns tragen mussten, haben wir uns entschieden, Transport mit Don Zacarías (la leche), ein Mann, der ein kleines Vulkanisierwerk treibt, abzumachen. Seine Gebühre sind 200 pesos pro Fahrt.

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Wirikuta mit Wadley im Vordergrund

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Weg in Wirikuta

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Cylindropuntia sp. auf einem Dach

Früh am nächsten Morgen waren wir aufgestanden, gegen halb acht. Der Himmel war nun grau und dicht bedeckt, mit gelegentlichen kurzlebenden Sprühregen. Don Zacarías war schon seit ein Paar Stunden aufgestanden. Er lud uns in seinem Vehikel ein, und wir machten eine Fahrt von ungefähr 20 Minuten bis zu einem Ort, das eine Art Gemeindeland ist und "Lavaderos" hei�t.

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Richtung Lavaderos

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Don Zacarías und Gerardo mit Larrea tridentata und Fouquieria splendens

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Das Fahrzeug

Wir fingen an zu laufen. Don Zacarías sollte uns folgender Tag abholen. Um 11 Uhr morgens. Der Himmel war noch grau, und die Wüste einigerma�en kühl. Wir wussten nicht, dass so wurde sie den ganzen Tag bleiben.

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Erlaubt mir, meine Erzählung hier zu unterbrechen. Bald werde ich sie fortführen.

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Adiós Don Zacarías!


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Turbinicarpen

Donnerstag, 5. April 2007

Hier sind einige Bilder von dieser Pflanze, dich ich seit langem als schwarzii kenne. Die Encyclopedia of Cacti and Succulents 4.2 nennt sie als Turbinicarpus schmiedickeanus ssp. schwarzii (Shurly) N.P.Taylor

Da ich nicht gut mit taxonomischen Nomenklaturen vertraut bin, kann auch noch nicht eine eigene Entscheidung treffen.

turbinicarpus schwarzii

turbinicarpus schwarzii

Die sind meiner Stolz. Es ist zu bemerken, dass nur einer (oder eine? -weiss nicht welches Geschlecht richtig ist) von ihnen einen dunkleren Farbton bekamm. Sie lebten jahrelang in einem Gewächshaus, und erst seit einem Jahr wohnen sie unter direktem Sonnenlicht.

Die nächste Fotos gehören zu Turbinicarpus pseudomacrochele ssp. minimus

turbinicarpus pseudomacrochele minimus

turbinicarpus pseudomacrochele minimus

Bitte beachten Sie die komplexe Zartheit der Dornen
Ist das nicht herrlich?

Natürlicherweise bekommen bald meine Freunde des Sukkulentariums Samen von beiden Arten, und, wenn es gelingt, von eine Hybride, denn ich habe einige Blüten dazu erspärt. Habe genauso Samen von Trichodiadema marlothii für Ihnen gesichert.

Meinem Vater widme ich diesen Eintrag. Gestern ist er leider ums Leben gekommen.

Die Polster aus Lavaderos, Wirikuta

Dienstag, 20. März 2007

ich will, vor jeden versuch, etwas auf deutsch zu schreiben -denn es ist nicht meine muttersprache-, beim Prof. Muthandi und dem Dr. Rankenstein für diese möglichkeit bedanken, einige erfahrungen aus diesem ort in aztekischem gelände, das nun als Zweigstelle des Sukkulentariums betrachten werden soll, in diesem blog abgeben zu können.

diesen herrn widme ich diese schönen bilder.


hier sind, zum vergnügen unserer lophfreunde, die aus Wirikuta stammenden und versprochenen polster:

der hellgrüne kopf an der linken seite ist eine einzelne pflanze.


Blütedetail. Die erde und steine stammen auch aus wirikuta, sowie die begleitenden Flechten


Das andere polster. Leider war dieses nicht so blütenreich wie das letzte.




Eine kleine cristata

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