Umtopfarbeiten im Sukkulentarium (am Beispiel von Ariocarpus fissuratus var. hintonii)

Kakteen & andere Sukkulenten

In diesen Tagen setzen wir einige mexikanische Kakteenspezialitäten um, da die Rübenwurzeln wieder die Töpfe zu sprengen drohen. Ganz besonders Spass gemacht hat diese Tätigkeit bei Ariocarpus fissuratus var. hintonii. Von dieser seltenen Art sind bisher nur zwei Locations 10 bzw. 35km im Süden Matehualas (San Luis Potosi) bekannt. Das Habitat ist bedauerlicherweise im Laufe der Zeit zu einem erklärten Ziel zahlreicher gewissenloser Sammler geworden wodurch der Bestand stark gelitten hat. Demzufolge muss diese herrliche Art als stark gefährdet eingestuft werden. Bei den hier gezeigten Pflanzen handelt es sich selbstverständlich um Kulturpflanzen, Aussaat 1996.









Die Pflanzen wurden mit Granitgrus aus dem Schweizer Kanton Wallis abgedeckt. Das Substrat besteht aus unserer mineralischen Grundmischung mit erhöhtem Löss-/Lehmanteil.








Diese Pflanzen wurden zuletzt im September 2010 bestäubt.
Gestern wurden ca. 250 Korn geerntet und landenten gleich im Anschluss in der Ausaatschale.

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Kommentare

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  1. dr.rankenstein schreibt:

    die abdeckung aus granitgrus sieht besser aus als die vorige. passt auch besser zur farbe der pflanzen finde ich!

  2. Humunk schreibt:

    Die Abdeckung könnte aber ein Verdunsten der Giesswassers verhindern, ausserdem kann nicht mehr auf den Feuchtigkeitsgehalt des Substrates geschlossen werden durch die Beobachtung der Substratoberfläche!
    Die Pflanzen sind jedenfalls ein Traum.

  3. Prof.bio. bass (fung)V.Muthandi schreibt:

    @Humunk: Vielen Dank für Ihr Interesse. Womit decken Sie ihre Substrate ab?
    Den Feuchtigkeitsgehalt des Substrates kontrollieren wir über die Sandschicht auf der die Töpfe stehen. Hier spielen selbstverständliche Erfahrungswerte eine grosse Rolle bie der Kultur.

  4. Humunk schreibt:

    Hallo Prof.,
    ich decke meine Substratoberfläche nicht ab. Mein Substrat bei Ariocarpen besteht zu grossen Teilen aus Ziegel, Lava Bims etwa 10% Lehm den ich mir aus den Bayrischen Wald steche.
    Eine Überprüfung anhand der Sandschicht auf dem der Topf steht finde ich schwierig da das Substrat des Topfes unbedingt Kontakt mit der Sandschicht der Stellfläche haben müsste. Ich werde hier dieses Jahr eine Testreihe durführen und ein paar Töpfe auf Sand stellen. Meine Methode bisher war so das ich die Substratoberfläche beobachtet hatte und nach dem Abtrocknen einige Tage gewartet habe dies erfordert auch eine gewisse Erfahrung die sich mit den Jahren einstellt. Eine andere Methode ist einen dünnen Holzstab ins Substrat zu versenken(Schaschlickspies)und dann die Feuchtigkeit mittels dieses Stabes zu ermitteln.


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