Mexico-2011 - Aramberri, Teil 1: Turbinicarpus mandragora ssp. zaragozae

Mittwoch, 16. November 2011 Expedition

Nach einer ruhigen, angenehmen Nacht im Hotel Maria Luisa und einem stärkenden mexikanischen Frühstück ging es auf die Gipshügel südlich von Aramberri. Dort begaben wir uns auf die Suche nach Turbinicarpus mandragora ssp. zaragozae Lüthy. Die Schönheit der Landschaft auf dem Weg zu diesen Standort raubte uns stellenweise den Atem...






Wir fanden bei Questa Blanca sehr viele dieser herrlichen Pflanzen, zum Teil mit reifen Samen und in allen Stadien. Hier eine kleine Diashow von den beiden von uns besuchten Standorten:














Nach diesem herrlichen Naturerlebnis fuhren wir am frühen Nachmittag wieder zurück nach Aramberri um die Gegend um N24 05.590 W99 51.250 nach interessanten Pflanzen abzusuchen...

Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 5: Ariocarpus kotschoubeyanus in Blüte)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Ohne Blüten sind die Pflanzen im schottrigen Lehmboden sehr gut getarnt:























Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 4: Acuña-Areal)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Gegen 16:00 stoppten wir das Auto ein letztes Mal vor dem Einchecken ins Hotel Maria Luisa in Aramberri.
Ein altbekannter Spot dessen Artenfülle zu begeistern vermochte:



durch den Hügel graste eine freie Herde Rinder


totz dieses scheinbar hohen Weidedrucks fanden wir auf der Hangseite zahlreiche prächtige Cactaceae


Glandulicactus uncinatus


Lophophora williamsii



Thelocactus, Mammillaria, Lophophora und Coryphantha auf wenigen Quadratmetern


Coryphantha palmeri


Thelocactus bicolor







Mammillaria heyderi


...da wo der "Rote Vogel" auftauchte waren immer gute Spots.


Beim Erkunden der Gegend fanden sich prächtige Exemplare von Ariocarpus kotschoubeyanus, so kosteten wir die letzten Sonnenstunden des Tages um diese Pflanzen herum aus. Das Klicken der Fotoapperate hallte als einziges Geräusch durch den Kakteenhügel. Eine herrliche Naturerfahrung (Teil 5>)

Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 3: Tu. pseudopectinatus, nördlich Dr. Arroyo)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Nach einem Tank- und Eis-Stop bei Doctor Arroyo fuhren wir weiter nördlich und hielten am ersten uns bekannten Turbinicarpus pseudopectinatus-Standort. Der Hügel wirkte aus der Ferne recht kahl, einige Dasylirions und Yuccas standen da wie stumme Gesellen und blickten auf die Ebene.











Turbinicarpus pseudopectinatus ssp. pseudopectinatus Glass & Foster



Wir fanden auch nach intensiver Suche zu dritt nur sehr wenige dieser herrlicher Pflanzen, das kann zum einen an dem eintönigen Erdreich liegen aber sicher auch an den vielen Löchern die wir im Bereich der verbliebenen Exemplare sahen. Diese Standortform ist auch seit vielen Jahren dokumentiert in Kultur, wirklich schade das die letzten Bestände wohl sinnlos abgesammelt werden.



Aus Tu. pseudopectinatus Dr. Arroyo







Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 2: Encephalocarpus-Hügel)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Gegen 13:00 kamen wir an einem altbekannten Encephalocarpus-Hügel an. Es war sehr windig, aber der Himmel fast wolkenlos, perfektes Licht zum Photos schiessen sowie Kakteen jagen:








Encephalocarpus strobiliformis (Werderm.) A.Berger











... im Anschluss ging es gegen 15:00 über Doctor Arroyo zu Turbinicarpus pseudopectinatus-Standorten...

Mexico-2011 - Von Matehuala nach Aramberri (Teil 1: San Antonio B)

Dienstag, 15. November 2011 Expedition

Am 15. Expeditionstag wollten wir noch einmal die andere Strassenseite von dem grandiosen Spot in San Antonio erkunden. Ein Einheimischer hatte uns mitgeteilt das es hier grosse "Peyotl" geben soll...





Zwischen den Zwergsträuchern fanden sich weite Bestände besonders alter Ariocarpus-Mutterpflanzen:















Echinocactus horizonthalonius mit Langzeitdünger


Coryphantha spec.




...um 13:00 gings weiter zu einem legendären Encephalocarpus - Hügel


-Fortsetzung folgt-

Mexico-2011 - Tagesausflug von Matehuala aus (Cruz de Elorza - Vanegas)

Montag, 14. November 2011 Expedition

Nach einem schnellen "Tankstellen-Frühstück" gings ab zu Tu. valdezianus var. albiflorus bei Cruz de Elorza. Wir fanden einen relativ unberührten Standort mit wieder einmal herrlicher Begleitflora vor. Neben prächtigen Thelocacteen mit Früchten sowie mächtigen Ariocarpus retusus - Polstern fand sich auch eine besonders dicht bedornte Mammilloydia candida - Form.





Der Aufstieg auf den Hügel regte den Kreislauf schön an und der Puls der Kakteenliebhaberherzen schlug auch mit jedem Meter immer schneller...









wir waren feist am fotografieren, lautlos stand hier auf einmal ein Einheimischer (ca. 45 Jahre alt) hinter uns und fragte höflich was wir hier machen. Es kämen hier öfters Fremde um Pflanzen mitzunehmen. J.C. erklärte das wir nur Aufnahmen vorhatten und so kamen die beiden ins Plaudern. So erfuhren wir das es hier im mexikanischen Winter auch manchmal schneit und der Schnee einige Zeit hier liegen bleiben würde. Vielleicht sollten wir unsere Kulturpflanzen zu Hause doch noch mehr frieren lassen..
Zudem erzählte uns der freundliche Mexikaner das die Einheimischen die Ariocarpen dazu benutzen um traditionell ihre Tongefässe damit zu kitten. Dazu wird ein Blatt abgerupft und etwas angezündet. Es ensteht eine Masse ähnlich Plastikkleber die sehr haltbar sein solle. Uns wurde etwas mulmig als der Mann sein Feuerzeug zückte und uns den Prozess anschaulich demonstrierte.





















Gegen Mittag machten wir uns auf in die nördlichen Ausläufer der Wirikuta-Ebene bei Vanegas.


Die Suche in dem grellen Schwemmland war für die Augen sehr anstrengend


...hier müssen wir wohl noch einmal herkommen



Album: Vanegas


Je weiter wir dorthin vordrungen desto mehr Militärpräsenz zeigte sich, wir wurden an einem Kontrollposten durchsucht und befragt. Die Stimmung in der Gegend wirkte angespannt, die Auswirkungen des Drogenkrieges sind hier leider schon deutlich zu spüren.


Auch waren in der einsamen Gegend entlang der Bahnlinie um Vanegas scheinbar viele Flüchtlinge in Richtung U.S.A. unterwegs. So beschlossen wir nicht sehr lange nach Lophophora in der Gegend zu suchen sondern die Reise schneller weiter in Richtung Aramberri fortzusetzen.
Noch einmal genossen wir den Komfort im Hotel Capri, Matehuala. Etwa 3 km nördlich gibt es das Restaurant "Mona Lisa". Dort stärkten wir uns wieder und besprachen die Route des folgenden Tages.